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BUND Kreisgruppe Cochem Zell lehnt Planung für ein Interkommunales Gewerbegebiet in Landkern/Neuhof ab!

 

Wie bereits in Eppenberg, so auch nun in Landkern/Neuhof wird mit diesem Vorhaben, so die BUND Kreisgruppe, weithin aus der Eifel und dem Hunsrück einsehbare Flächen, dass Landschaftsbild massiv beeinträchtigen. Diese hinter verschlossenen Türen vorbereitete Planung, die ausschließlich für die Großindustrie (20 ha je Unternehmen) vorgesehen scheint, macht in der Eifellandschaft keinen Sinn und zerstört das derzeitig aufkommende touristische Interesse an der Eifellandschaft. Diese großflächige Versiegelung in einem so sensiblen Gebiet ist abzulehnen. Insbesondere, da für klein und mittelständige Gewerbebetriebe noch ausreichend und bereits erschlossene Flächen im Kreis Cochem-Zell zur Verfügung stehen.

 

Insgesamt sollen 36 ha Fläche ausgewiesen und somit versiegelt werden. Wertvolle Biotope, Waldbestände, schützenswerte Flora und Fauna werden dadurch zerstört. Lärm- und Lichtemissionen für die Anwohner, sowie für die Tierwelt werden sich negativ auswirken. Das Gebiet liegt teilw. im Landschaftsschutzgebiet. Die Moselschieferstraße führt mitten durch das Gebiet.

Die hier vorgesehene Planung lehnt die BUND Kreisgruppe Cochem-Zell daher ab.

 

Fragen der BUND Kreisgruppe Cochem-Zell:

 

Warum muss eine so große zusammenhängende Fläche für Gewerbebetriebe versiegelt werden? Warum reichen die bisherigen, noch freien Gewerbeflächen in verschiedenen Gemeinden des Kreises Cochem-Zell nicht aus?

Teile der vorgesehenen Planung liegen im Landschaftsschutzgebiet, die Moselschieferstraße führt mitten durch, der Start für Wanderungen in Deutschlands schönsten Wanderweg, die Endert, kann in unmittelbarer Nähe gestartet werden. Warum müssen diese vorgesehenen Flächen immer auf den höchsten Punkten des Kreises und somit weithin sichtbar und das Landschaftsbild beeinflussend, ausgewiesen werden?

Fand für den Standort Landkern/Neuhof wie in Alflen eine „Vorabbeteiligung der sog. Träger öffentlicher Belange“ statt? Wie haben die Fachabteilungen, insbesondere wegen dem massiven Eingriff in Flora und Faune und geschützte Biotope, entschieden?

 

 



Interkommunale Gewerbegebiete in Alflen und Landkern

Nachdem die Planung für ein Interkommunales Industrie- und Gewerbegebiet in den Gemarkungen Eppenberg und Hauroth 2019 aufgegeben werden musste, sucht die Verbandsgemeinde Kaisersesch und der Kreis Cochem-Zell nach anderen Standorten.

In Alflen wurde im Juni 2020 in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung über Pläne in der Gemarkung Alflen informiert.

In Landkern finden seit Mai 2020 in mehreren nichtöffentlichen Sitzungen die Planung für ein Interkommunales Gewerbegebiet statt. Erste öffentliche Sitzung am 04.08.2020!

Die BUND Kreisgruppe Cochem-Zell hält weiterhin ein wachsames Auge auf die Planungen. Biotope, Quellbereiche und schützenswerte Flächen wie in Eppenberg und Hauroth müssen bei der Standortsuche tabu sein! Die Verbandsgemeinde Kaisersesch bietet derzeit 56 ha freie Gewerbefläche auf ihrer Homepage an. Andere Verbandsgemeinden im Kreis bieten ebenfalls freie Flächen an! Warum immer mehr Flächenverbrauch und damit gegen den Klimaschutz geplant wird, ist unverantwortlich!

 



Flächenfrass bei Neubaugebieten

Flächenfrass in der Verbandsgemeinde Kaisersesch

In der Verbandsgemeinde Kaisersesch planen 11 Gemeinden Neubaugebiete nach § 13b BauGB. Die Bevölkerungszahlen der Gemeinde sind in den letzten Jahren um 2 % gesunken. Dennoch wird hier weiter geplant und Flächen durch Straßen und Bebauung versiegelt.

 



Fuchswelpen tot aufgefunden

In Illerich wurden Anfang Mai am Ortsrand in der Nähe eines gut besuchten Feldweges zwei tote Fuchswelpen gefunden. Das Auffinden von grob angeschnittenen Apfelstücken, die auch Bissspuren der Füchse enthielten, unmittelbar neben einem der toten Welpen legte den Verdacht nahe, dass die Füchse vergiftet worden sind. Aus diesem Grund wurden die Tiere beim Veterinäramt in Cochem zur Untersuchung abgegeben. Leider durften wir erst auf Rückfrage erfahren, dass dort jedoch aus Kostengründen und mangels konkretem Verdacht auf ein spezielles Gift keinerlei Untersuchung stattgefunden hat. Dies ist besonders ärgerlich, da neben den betroffenen Wildtieren durch solche Giftköder auch Hunde, Pferde oder womöglich sogar kleinere Kinder gefährdet sind.“

 





S P E N D E N

 

Sie möchten die Arbeit des BUND Cochem-Zell unterstützen?

 

Empfänger: BUND RLP

IBAN: DE50 5509 1200 0001 5591 92

Volksbank Alzey-Worms eG

Zweck: BUND Kreisgruppe Cochem-Zell


Dezember 2018.he

Der Gartenschläfer hält seinen Winterschlaf bei der BUND Kreisvorsitzenden in der Garage, neben dem Vogelfutter. :-) Ende April hat er seinen Winterschlaf beendet und seinen Schlafplatz verlassen. Mal schauen, ob er im Herbst wieder kommt.

Zum Beschluss des OVG Koblenz

P R E S S E M I T T E I L U N G

14.05.2018

 

Die BUND Kreisgruppe Cochem Zell ist sehr erfreut über den Beschluss des Oberverwaltungsgerichtes RLP zur Nichtzulassung der Berufung durch den Investor.

Wir fühlen uns in unserer Rechtsauffassung bestätigt und freuen uns daher sehr, so Agnes Hennen, Vorsitzende der BUND Kreisgruppe. Die Bedenken und vorgebrachten Einwände bezüglich des Eingriffs ins Landschaftsbild, sowie zum Eingriff in die Natur wurden bisher noch nicht entschieden.

In das Landschaftsschutzgebiet Mosel, gegenüber dem Vogelschutzgebiet „Wälder von Cochem bis Wittlich“ und des geplanten UNESCO Weltkulturerbes Mosel, sollte ein Ferienpark mit Hafen gebaut werden.

200 Ferienhäuser und ein Hafen mit 130 Bootsliegeplätzen sollten hier als touristische Attraktion gebaut werden.

Neben zahlreichen Bedenken und Einwänden zum Eingriff in dieses Landschaftsschutzgebiet mit wertvoller Flora und Fauna hatte der BUND im Planverfahren vorgetragen, dass das Genehmigungsverfahren völlig falsch laufe.

Das Verwaltungsgericht Koblenz hatte den Planfeststellungsbeschluss zum Bau des Hafens aufgehoben. Den Antrag des Investors auf Zulassung zum Oberverwaltungsreichtes wurde abgelehnt.

Die vom Vorhabenträger vorgelegt Planung bestand aus unterschiedlichen Eingriffen. Neben dem Eingriff in die Mosel für den Bau des Hafens, wollte der Investor auch die Hafenpromenade als Flaniermeile für die Feriengäste, Kavernen für Kiosk und Cafes, Schankwirtschaft und Parkplatz über eine Genehmigung nach Wasserhaushaltsgesetz genehmigt bekommen.

„Das Fehlen der sachlichen Entscheidungskompetenz der SGD Nord für die Planfeststellung von Teilen des planfestgestellten Vorhabens führt zur Rechtswidrigkeit der Planfeststellung und verletzt den Kläger in seinen Rechten“ so das Urteil des VG Koblenz. „Der Kreis der hier abzuwägenden öffentlichen Belange ist zu weit gezogen worden.“

Dieser Rechtfehler sei auch nicht in einem ergänzenden Verfahren heilbar, so die Gerichte.

Mit diesem Beschluss, so die BUND Kreisvorsitzende Agnes Hennen, haben wir einen wichtigen Schritt gegen diesen geplanten Eingriff in das Landschaftsschutzgebiet getan. Es sind noch viele Einwände gegen dieses Vorhaben offen, wir empfehlen den Planern die Planungen einzustellen.

Den verantwortlichen Politikern vor Ort empfehlen wir die touristische Erschließung der Leerstände innerorts. Gemeinsam mit einem Investor hätte in dieser bisherigen 10jährigen Planungsphase sicherlich für die Entwicklung der Stadt Zell vieles vorangebracht werden können.

 

Spendeaufruf zur Rettung des Zeller Hamm

Die BUND Kreisgruppe Cochem-Zell wird in dem Planverfahren gegen den Ferienpark und den Hafen in Zell/Mosel anwaltlich vertreten.

Helfen Sie und durch Ihre Spende:

Spendenkonto des BUND Landesverband RLP

Volksbank Alzey-Worms eG

IBAN: DE50 5509 1200 0001 5591 92

Verwendungszweck:„Klage Marina Weingarten“

Link zur Bürgerinitiative:   http://bi-zellerhamm.de/

August 2017

Der Antrag der Stadt Zell, der Ortsgemeinde Briedel und des Planungszweckverbandes „Residenz Marina Weingarten Zell/Briedel“ auf Beiladung wurde vom Oberverwaltungsgericht Koblenz abgelehnt. Während des Verfahrens über die Zulassung der Berufung ist eine Beiladung nicht zulässig.

 

Klage erfolgreich

P R E S S E M I T T E I L U N G

24.05.2017

 

BUND begrüßt Gerichtsentscheidung

 

Genehmigung zum Bau eines Sportboothafens in Zell/Briedel an der Mosel aufgehoben

In seinem gestrigen Urteil hat das Verwaltungsgericht Koblenz den Planfeststellungsbeschluss der SGD Nord zum Bau eines Hafens in Zell/Briedel an der Mosel aufgehoben. „Der Hafen wären ein starker Eingriff in die Natur und die Mosellandschaft. Deshalb freuen wir uns sehr, dass das Gericht die Genehmigung aufgehoben hat“, erläutert BUND-Landesvorsitzender Holger Schindler.

Das betroffene Areal liegt mitten im Landschaftsschutzgebiet Mosel und gegenüber des Vogelschutzgebietes Wälder von Cochem bis Wittlich. In die durch Weinbau geprägte Kulturlandschaft sollten 200 Ferienhäuser und ein Hafen mit 130 Bootsliegeplätzen als touristische Attraktion gebaut werden.

Wegen seiner landschaftlichen Bedeutung ist geplant, die Region als UNESCO Weltkulturerbe Mosel anzumelden. „Dem Weltkulturerbe widerspricht der Bau eines Sportboothafens mit Feriensiedlung mitten in der unzerschnittenen Kulturlandschaft“, betont Agnes Hennen, Vorsitzende des BUND Cochem-Zell.

Neben zahlreichen Bedenken und Einwänden zum Eingriff in dieses Landschaftsschutzgebiet mit wertvoller Flora und Fauna hatte der BUND im Planverfahren vorgetragen, dass das Genehmigungsverfahren völlig falsch gelaufen sei.

So hat denn auch das Verwaltungsgericht Koblenz den Planfeststellungsbeschluss zum Bau des Hafens aufgrund verschiedener Genehmigungsfehler aufgehoben. So hatte die SGD auch Baumaßnahmen genehmigt, die nicht in ihren Zuständigkeitsbereich gehörten. Hierzu gehörten die geplante Hafenpromenade als Flaniermeile für die Feriengäste, Kavernen für Kiosk und Cafes, Schankwirtschaft und Parkplatz. Laut Verwaltungsgericht fallen Entscheidungen hierüber in die Hoheit der Kommunen und unterliegen dem Baugesetzbuch.

„Das Fehlen der sachlichen Entscheidungskompetenz der SGD Nord für die Planfeststellung von Teilen des planfestgestellten Vorhabens führt zur Rechtswidrigkeit der Planfeststellung und verletzt den Kläger in seinen Rechten“ so das Urteil. Dieser Rechtfehler sei auch nicht in einem ergänzenden Verfahren heilbar, so das Gericht.

Neben diesen falschen Verfahrensabläufen sieht das Gericht auch erhebliche Abwägungsmängel bei der Erschließung. Der Moselradweg stelle in seiner gegenwärtigen Ausgestaltung keine hinreichende Erschließung des Hafenvorhabens dar. Auch hier sieht das Gericht Abwägungsfehler, die zur Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses geführt haben.

Ob andere Einwände des Umweltverbandes BUND bestand haben, bleibt offen. Da die vorgenannten Gründe zur Aufhebung der Genehmigung führten, hatte sich das Gericht mit den weiteren Einwänden nicht befasst.

Der BUND hatte u. a. noch kritisiert, dass das geplante Vorhaben gegen das Verschlechterungsverbot gemäß Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) verstoße. Dies lässt das Gericht offen. Es bemängelt jedoch, dass Untersuchungen zu möglichen negativen Auswirkungen des Bauvorhabens auf das Gewässer fehlen dürften.

„Mit diesem Urteil“, so die BUND-Kreisvorsitzende Agnes Hennen, „haben wir einen wichtigen Schritt gegen diesen geplanten Eingriff in die wertvolle Mosellandschaft getan. Es sind noch viele Einwände gegen dieses Vorhaben offen, wir empfehlen den Planern die Planungen einzustellen.“

 

Für Rückfragen:

Agnes Hennen, Vorsitzende BUND Kreisgruppe Cochem-Zell, 02653 - 910 565,

0171 - 1222001

Sabine Yacoub, Landesgeschäftsführerin 06131 – 62706 - 0, 0174 - 9971892

 

Schwarzstorch gesichtet

Bereits in den vergangenen Jahren konnte der Schwarzstorch neben der Bahnstrecke Monreal-Urmersbach gesichtet werden. Heute (20.07.2015) waren 2 Schwarzstörche zu bestaunen.

Vortrag und Filmvorführung mit Bertram Verhaag

Regisseur des Films:


Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes


Montag, 25. März 2013

19.00 Uhr Vortrag Bertram Verhaag

20.00 Uhr Filmvorführung



Anschließend Diskussion.


Eintritt: 6 Euro


Apollo-Kino Cochem, Brückenstr. 6, 56812 Cochem

 


Gekaufte Wahrheit - Gentechnik im Magnetfeld des Geldes

Der neueste Film von Bertram Verhaag ist ein dokumentarischer Thriller zum Thema Gentechnik und Freiheit der Wissenschaft. Er zeigt exemplarisch das Schicksal von Wissenschaftlern, die im Bereich Gentechnik forschen und nach Veröffentlichung gentechnisch kritischer Artikel mit Rufmord und Entzug ihrer Forschungsmittel hart bestraft werden – so wie Árpád Pusztai und Ignacio Chapela.

Sie sind nur Beispiele für viele bedeutende Forscher, deren Karrieren ruiniert wurden. Aussagen von Wissenschaftlern belegen, dass 95% der Forscher im Bereich Gentechnik von der Industrie bezahlt werden. Nur 5% sind unabhängig. Die große Gefahr für Meinungsfreiheit und Demokratie ist offensichtlich.

Kann die Öffentlichkeit – können wir alle – den Wissenschaftlern noch trauen?




Rotmilan im Kreis Cochem-Zell

Im Jahr 2012 wollen wir uns an der Zählung des Rotmilans im Kreis Cochem-Zell beteiligen. Sichtungen mit Ortsangabe können bei der BUND Kreisvorsitzenden unter 02653 - 910 565 gemeldet werden.

Kontakt

Vorsitzende:

Agnes Hennen, Heideberg 5, 56759 Kaisersesch

Tel.: 02653 -910 565 oder 0171 - 1222001



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