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Mitgliederversammlung

Einladung der BUND Kreisgruppe Cochem-Zell zur Mitgliederversammlung

Samstag, 19.11.2016, um 16:00 Uhr

Haus Waldfrieden in Alf, Auf Tannerd

Wanderfreudige sind bereits am 14:30 Uhr zu einer kleinen Wanderung in der umliegenden Moselkulturlandschaft willkommen. Start: Haus Waldfrieden.

TOP Mitgliederversammlung

1. Begrüßung

2. Aktueller Stand zum Klageverfahren gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Bau des Sportboothafens in Zell/Briedel

Gemeinsam mit der BI Zeller Hamm soll über den derzeitigen Sachstand der Klagen berichtet werden.

3. Aktuelles aus der BUND Kreisgruppenarbeit




Spendeaufruf zur Rettung des Zeller Hamm

Die BUND Kreisgruppe Cochem-Zell wird in dem Planverfahren gegen den Ferienpark und den Hafen in Zell/Mosel anwaltlich vertreten.

Helfen Sie und durch Ihre Spende:

Spendenkonto des BUND Landesverband RLP

Volksbank Alzey-Worms eG

IBAN: DE50 5509 1200 0001 5591 92

Verwendungszweck:„Klage Marina Weingarten“

Link zur Bürgerinitiative:   http://bi-zellerhamm.de/

Klage gegen den PFB Hafen Zell/Briedel eingereicht

Die Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss der SGD Nord zum Bau des Sportboothafens bei Zell/Briedel wurden vom BUND Landesverband RLP und der Klagegemeinschaft der Winzer beim Verwaltungsgericht Koblenz eingereicht.

Sobald wir vollständige Akteneinsicht haben, werden die Klagen begründet.

Insbesondere die Eingriffe durch das Bauvorhaben ins private Eigentum der Winzer führen zu erheblichen Beeinträchtigungen der Bewirtschaftung der Weinberge.

Für den BUND sind die Eingriffe in den Naturhaushalt und insbesondere die Gefährdung der geschützten Tierarten sowie der Eingriff in das Landschafts-schutzgebiet von Bedeutung, so dass die Klage unumgänglich wurde.

Alle Einwände, sowohl von Privaten wie auch vom Umweltschutzverband BUND, wurden nicht berücksichtigt. So müssen nun leider die Gerichte zur Klärung angerufen werden.



Geplanter Ferienpark mit Hafen in Zell/Mosel


BUND kündigt Klage an gegen Feriendorf mit Sportboothafen an der Mosel

Große Enttäuschung über die Genehmigung des Bauvorhabens „Marina Weingarten mit Hafen für Sportboote“ in Zell/Briedel


Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz zeigt sich enttäuscht über die Genehmigung des Sportboothafens für das  geplanten Feriendorf an der Mosel. „Das geplante Bauvorhaben ist ein massiver Eingriff in die Landschaft. Aus unserer Sicht ist dieser so gravierend für den Arten- und Landschaftsschutz, dass die Genehmigung nicht zu rechtfertigen ist“, betont BUND-Landesvorsitzender Holger Schindler. Er bedauere außerordentlich, dass die SGD Nord als Genehmigungsbehörde den Naturschutz bei der Prüfung offenbar außer Acht gelassen und somit möglicherweise rechtswidrig gehandelt habe.

Das Feriendorf ist mitten im Landschaftsschutzgebiet geplant. Es soll an einem im Süden liegenden Gleithang direkt gegenüber des europäischen Vogelschutz-Gebiets „Wälder zwischen Wittlich und Cochem“ gebaut werden. Hierdurch ginge ein wichtiges Nahrungshabitat für die im Schutzgebiet lebenden seltenen Vogel- und auch Fledermausarten verloren.

Viele  nach Gesetz streng geschützten Tierarten sollten umgesiedelt werden oder sich einen neuen Lebensraum suchen, darunter Wanderfalke, Zippammer, Rotmilan, Uhu, Schwarzspecht, Schlingnatter, Mauereidechse, Zauneidechse, Mopsfledermaus und Großer Abendsegler. Neben dem direkten Lebensraumverlust komme es zur Beunruhigung und Vertreibung durch massive Baumaßnahmen und Lärmbelästigung durch Motorboote. Geplante Zufahrten würden die Auen entlang dieses Teils der Mosel zerstören.

Der BUND hat sich seit Beginn der Planung intensiv mit dem Bauvorhaben befasst und sich ablehnend dazu geäußert. In vielen verschiedenen Planebenen -  Raumordnerischer Entscheid, Flächennutzungsplanung und Bauplanung sowie auch im wasserrechtlichen Verfahren für den Hafen - haben sich die Aktiven der BUND-Kreisgruppe kritisch eingebracht und Einwände erhoben. 

Schindler kündigt an, dass der BUND die Genehmigung juristisch überprüfen lassen wolle: „Gemeinsam mit unserer Kreisgruppe und der örtlichen Bürgerinitiative wird der Landesverband Gutachter und Rechtsanwälte beauftragen, um nun den Klageweg zu bestreiten“. Rechtskräftige Urteile in vergleichbaren Fällen habe die Genehmigungsbehörde außer Acht gelassen. Bereits seit 6 Jahren nenne der BUND den Behörden naturschutzfachliche Gründe, die einer Genehmigung im Wege stünden. Leider bleibe nun nur noch der Klageweg.

Spenden zur weiteren Unterstützung der Arbeit des BUND sind herzlich willkommen. Näheres auf der Homepage der BUND-Kreisgruppe Cochem-Zell: cochem-zell.bund-rlp.de

Für Rückfragen:
BUND-Kreisgruppe Cochem-Zell: Stellv. Vorsitzender Peter Stork 06542 – 4298
BUND Landesverband RLP: Geschäftsführerin Sabine Yacoub 06131 – 627060 oder 0174-9971892
BI Zeller Hamm: Dr. Gabriele Klaus 06542 – 960421

Erörterungsverfahren PFV Sportboothafen Zell Briedel

 

 

 

28. Juli 2015

 

P R E S S E M I T T E I L U N G

 

Zum Planfeststellungsverfahren für den Bau eines Hafens für Sportboote bei Mo-km 89,85 (Gemarkung Zell/Briedel)

Gemeinsam mit den Mitgliedern der BI Zeller Hamm und den betroffenen Grundstückseigentümern wurde in 2 Terminen insgesamt 15 Stunden die bereits schriftlich vorgetragenen Einwände mit den Behörden und dem Antragssteller erörtert.

Zahlreiche Einwände wurden vorgetragen:

In den Weinbergsflächen soll ein Hafen und angrenzend ein Ferienpark mit 200 Wohneinheiten errichtet werden. Im Hafen sind 140 Bootsliegeplätze vorgesehen (hiervon 126 Dauerliegeplätze), die als schwimmende Wochenendhäuser in den Unterlagen des Investors bezeichnet werden. Hierzu sollen 200.000 m³ Erde und Fels in einer 18-monatigen Bauphase ausgegraben werden. Zudem werden aus der Mosel 3.000 m³ Bodenmassen ausgebaggert um eine Fahrrinne zum Hafen zu schaffen. Dies alles für einen privaten Investor, der laut eigener Wirtschaftlichkeitsberechnung einen Überschuss von 5 Mio. € erwirtschaften will!

Der Eingriff in den Naturhaushalt ist nicht ausgleichbar, so Agnes Hennen, BUND Kreisvorsitzende.  Dieser Eingriff ins Landschaftsschutzgebiet der Mosel soll durch 9,8 ha externer Ausgleichsmaßnahmen, die auf viele einzelne Parzellen im Großraum Zell, so auch im Altlayer Bachtal und im Merler Bachtal durch seit Jahren brachliegende Weinbergsflächen ausgeglichen werden. Hiergegen hat der BUND eingewendet, dass es in der Biotopkartierungsanleitung RLP (Stand 2007) zu Rebkulturbrachen heißt:

Bei aufgegebenen Rebanlagen bzw. brachgefallenen Weinbergen in Steillagen handelt es sich häufig um sehr artenreiche Biotoptypen mit einem vielfältigen Nebeneinander verschiedener Lebensräume. Vielfach sind diese Flächen Standorte von gefährdeten Pflanzenarten (Rote Liste) oder seltenen Pflanzengesellschaften. Weinbauflächenbrachen stehen auf der Roten Liste der Biotoptypen von RLP (1989). Struktur- und artenreiche Ausbildungen werden ab einer Größe von 1.000 qm als schutzwürdiges Biotop kartiert. Bei weiteren Ausgleichsflächen handelt es sich nach der Biotopkartieranleitung RLP (Stand 2007) um pauschal geschützte Biotope (§ 28 BNatSchG), die aufgrund der hohen ökologischen Wertigkeit nicht mehr aufwertbar sind. Deshalb können diese Biotope nicht als Ausgleichsflächen herangezogen werden. Diese vorgeschlagenen Ausgleichsflächen sind daher zu streichen.

Weiterhin haben die BUND Vertreter gefordert:

 

Die Größe der CEF-Flächen (Ausgleichsflächen für Reptilien) von 1.600 m² im Moselvorland ist für die zu erwartende Anzahl an Eidechsen sowohl für eine Umsiedlung als auch für eine Zwischenhälterung unzureichend. Nach Berechnungen der vom BUND beauftragten Reptilien-Expertin werden insgesamt  22.060 m² (2,206 ha) benötigt. Die Berechnung in den Planunterlagen ist nach gängigen höchstrichterlichen Gerichtsurteilen völlig unzureichend.

Die Untersuchungen der Avifauna (Vögel) waren nur in einem engen Zeitfenster vom Investor beauftragt. Geschützte Arten, wie die Zippammer wurden gar nicht untersucht. Beim Wanderfalkenführt der Gutachter des Investor in seinem Gutachten aus, dass „eine Störung des Wanderfalken kann nicht ausgeschlossen werden“. Der Gutachter schreibt daher auch (2011): „eine Verhinderung des geplanten Projektes an diesem Standort ist zu befürworten“, Weiter schreibt er, „Gleichzeitig wurden trotz intensiver Suche keine geeigneten Standorte für CEF-Maßnahmen für eine Einrichtung eines alternativen Brutplatzes gefunden“.

Der Wanderfalke ist eine streng geschützte Vogelart (EG-Artenschutz-VO; Vogelschutzrichtlinie Anh. I). Außerdem wird sie als eine Art angesehen, für die Deutschland und vor allem RLP eine hohe Verantwortung hat (LUWG 2015). Die Störung des Brutplatzes ist durch das Vorhaben sowohl optisch als auch akustisch immens. Der Wanderfalke ist sehr standorttreu. Wir sehen einen Störungstatbestand nach § 39 (1) Nr. 2 BNatSchG sowie nach § 44 (1) Nr. 3 BNatSchG für gegeben.

Zahlreiche geschützte Fledermausarten werden in ihrem Nahrungshabitat gestört. Auch hier sehen wir den einen Störungstatbestand.

Der BUND fordert Untersuchung der Lärmauswirkungen auf das gegenüberliegende VSG, da die Prognose >55 dBA vorhersagt!

Nach den vorliegenden Gutachten sind dringend weitere Untersuchungen notwendig, die Eingriff- Ausgleichsberechnung sind unzulänglich und der Eingriff des privaten Investors ins Moseltal kann nicht auszuglichen werden.

Laut vorgelegten Planunterlagen des Investor sind in der Umgebung des Plangebietes Fischarten des Anhang II FFH-Richtlinie nachgewiesen worden, gemäß der Datenerfassung sind arten- und individuenreiche Lebensgemeinschaften des Makrozoobenthos in den Uferbereichen zu erwarten, die von erhöhter Schutzbedürftigkeit sind. Hierzu wurden keine weiteren Untersuchungen durchgeführt, die der BUND nun im Erörterungsverfahren beantragt hat.

Ebenso wurden auf den gesamten Planflächen keine Falter untersucht. Auch hier wurden Untersuchungen beantragt.

Die Eingriff/Ausgleichsflächen, die zum Großteil von hoher ökologischer Wertigkeit (geschützt nach § 28 und § 30 BNatschG) sind, sollen gemulcht werden und mit Obstbäumen bepflanzt werden. Das ist nicht hinnehmbar, zudem soll das Mulchgut auf einzelnen Flächen verbrannt werden. Hierbei ist jetzt schon die Tötung von geschützten Reptilien zu befürchten, so Agnes Hennen BUND Kreisvorsitzende.

Die Belange des Denkmalschutzes, die Beeinträchtigung durch direktes Einleiten des Niederschlagswassers aus dem gesamten Ferienpark in den Hafen und somit in die Mosel und die starke Lärm- und Staubbelästigung über eine zu erwartende mindestens 6jährige Bauzeit (Hafen und Ferienpark) wird dieses Gebiet nachhaltig negativ prägen.

Das Bauvorhaben ist aufgrund fehlender Gutachten, zu geringer Untersuchungen und eingeschränkten Untersuchungszeiträumen nicht zu genehmigen. Da ein ergänzendes Lärmgutachten aus 2014 in der Offenlage 2015 nicht ausgelegt wurde, sehen wir hier eine fehlerhafte Offenlage!

Das, was hier im Erörterungsverfahren vorgetragen wurde, kann im Nachgang nicht geheilt werden. Das Vorhaben ist unvereinbar mit den Vorgaben des Artenschutzes, die Beeinträchtigungen verwirklichen artenschutzrechtliche Verbotstatbestände.

Die beteiligen Fachexperten des BUNDs (Umweltingenieur, Biologin, Rechtsanwalt) sind sich sicher, hier ist so viel nachzubessern, dass eine Genehmigung rechtsfehlerhaft wäre.

 

 

 

 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung

Hennen: 02653 – 910 565 oder 0171- 1222001

31. Oktober 2014

Stellungnahmen

Unsere Einwände werden derzeit im Erörterungsverfahren 13.07. und am 27.07.2015 erörtert. Die BUND Kreisgruppe wird dabei von einem Rechtsanwalt, einer Biologin und einem Umweltingenieur unterstützt.

 

BUND Kreisgruppe Cochem-Zell erhebt Einwände gegen den geplanten Ferienpark mit Sportboothafen bei Zell/Mosel.

Die Offenlage für die Planung zum Bau des Hafens beginnt Anfang März. Unsere Stellungnahme finden Sie weiter unter:

Die Stellungnahmen der Kreisgruppe Cochem-Zell zu dem geplanten Ferienpark "Residenz Marina Weingarten Zell/Briedel" können Sie hier online lesen:

Stellungnahme vom 26.09.13

Stellungnahme vom 26.09.14

Stellungnahme und Einwände zum Sportboothafen vom 15.04.2015

BUND Pressemitteilung

P R E S S E M I T T E I L U N G

 

BUND Kreisgruppe erhebt Einwände gegen das geplante Bauvorhaben Ferienhausgebiet „Marina Weingarten mit Hafen für Sportboote“ in Zell/Briedel an der Mosel.

Bereits seit Beginn der Planung äußert sich die BUND Kreisgruppe ablehnend zu diesem Bauvorhaben.

In vielen verschiedenen Planebenen: Raumordnerischen Entscheid, Flächennutzungsplanung und Bauplanung sowie nun im wasserrechtlichen Verfahren für den Hafen werden von der BUND Kreisgruppe Einwände erhoben. 

Der nach Süden liegende Gleithang gegenüber des Vogelschutzgebietes und ausgewiesenen FFH Gebietes soll zukünftig nicht mehr als Nahrungshabitat für seltene Vogel- und Fledermausarten zur Verfügung stehen. Diese, nach Gesetz streng geschützten Tierarten, sollen umgesiedelt werden oder sich einen neuen Lebensraum suchen.

Rotmilan, Rötelfalke, Uhu, Graureiher, Grünspecht, Schwarzspecht, Sperber, Wanderfalke, Wespenbussard, Schlingnatter, Ringelnatter, Mauereidechse, Zauneidechse, Wasserfledermaus, Braunes Langohr, Rauhautfledermaus, Mopsfledermaus, Fransenfledermaus, Großer und Kleiner Abendsegler, Kleine und Große Bartfledermaus, Großes Mausohr und viele andere, hier nicht genannte Tierarten werden durch dieses Vorhaben beeinträchtigt und zerstört. Die Lärmbelästigung durch Gäste und Motorboote werden stören. Geplante Zufahrten werden die Auen entlang dieses Teils der Mosel zerstören.

Das geplante Vorhaben stellt einen hohen Eingriff in den Naturhaushalt dar. Die im Plangebiet vorhandenen Tierarten werden umziehen müssen, ob sie ein neues Zuhause finden, oder ein geplantes Ausgleichsquartier annehmen,  bezweifelt der BUND.

Der Umweltverband erhebt weiterhin Einwände gegen diesen Standort, der im Moseltal landschaftlich ein hoher Eingriff darstellen wird. In den einzelnen Planverfahren hat die BUND-Kreisgruppe immer wieder darauf hingewiesen, dass im Umkreis von weniger als 50 km viele geplante und genehmigte Ferienparks wegen fehlender Nachfrage nicht umgesetzt wurden. So wurde das genehmigte Ferienhausgebiet bei Bad-Bertrich nicht realisiert und entlang der Mosel werden genehmigte Flächen für Ferienparks seit Jahren wie „Sauerbier“ am Markt angeboten, es finden sich keine Investoren zur Realisierung. Die BUND-Vertreter befürchten weiterhin, dass nicht nur die Tier und Pflanzenwelt sondern auch die nach Ruhe und Erholung suchenden Menschen hier erhebliche Einbußen erfahren werden.

Zur Unterstützung hat die BUND Kreisgruppe Gutachter und Rechtsanwälte beauftragt, die Planungen zu begleiten und Einwände gerichtssicher zu formulieren. Auf einem eigens für die Klage eingerichteten Spendenkonto  haben bereits viele Menschen Gelder gespendet, die dieses Vorhaben von den Gerichten überprüft haben wollen. Zweifel an dem öffentlichen Interesse, mit dem derzeit das Verfahren beschleunigt wird, sind hier angebracht. Vielen sind aber der Schutz der Tier- und Pflanzenarten sowie der Schutz des Landschaftsbildes im Moseltal so wichtig, dass sie gemeinsam mit dem BUND Einwände gegen das Vorhaben einreichen.

Fragwürdig findet der BUND, dass die vorliegende Planung des Investors Grundstücke einschließt, die nicht in den Besitz des Investor gelangen können, eine Bebauung in der vorliegenden Form kann somit nicht erfolgen. Der BUND hat  die Prüfung der Flächenverfügbarkeit vom Investor bei der Behörde im Rahmen der Einwendungen beantragt.

Es gibt Bestrebungen, die Mosel als UNESCO Weltkulturerbe auszuweisen. Mit einem Ferienpark, der in diese gewachsene Struktur massiv eingreift, wird ein weiteres Argument gegen eine Ausweisung geschaffen. Die für die gesamte Mosel wichtige Ausweisung als UNESCO Weltkulturerbe wird somit konterkariert. Das geplante Vorhaben als „zum Wohle der Allgemeinheit“ zu definieren ist schlichtweg falsch. Das Wohl der Allgemeinheit kann nicht nach den Interessen eines einzelnen Investors ausgelegt werden, sind sich die BUND- Vertreter sicher.

Die beteiligten Kommunen Zell und Briedel wollen durch einen städtebaulichen Vertrag mit dem Investor weitere rechtliche Sicherungen gewährleisten. Der BUND hat Einsicht in diesen Vertrag, der wohl noch nicht existiert, beantragt, wenn er mal vorliegt!

Die Antragsunterlagen für den Bau eines Hafens für Sportboote in Verbindung mit dem Ferienhausgebiet „Residenz Marina Weingarten“ in Zell/Briedel liegen nun der BUND Kreisgruppe Cochem-Zell vor, so dass weitere Einwände formuliert und eingereicht werden können. Zu einer BUND Mitgliederversammlung lädt die Vorsitzende Agnes Hennen die Mitglieder und Freunde des BUNDs daher für den 05.10.2014 um 18:00 Uhr ins Hotel „Zum Grünen Kranze“ in Zell ein. Hier sollen die Einwände zu diesem Vorhaben besprochen werden.

 

Schwarzstorch gesichtet

Bereits in den vergangenen Jahren konnte der Schwarzstorch neben der Bahnstrecke Monreal-Urmersbach gesichtet werden. Heute (20.07.2015) waren 2 Schwarzstörche zu bestaunen.

Mitgliederversammlung am 21.11.2014 in Kaisersesch, Alte Schule 19:00 Uhr

Einladung zur BUND Mitgliederversammlung

  1.  

    Freitag, 21.11.2014, 19:00 Uhr

     

    Alte Schule, Koblenzer Str.19, 56759 Kaisersesch

                                                                                                   .

    1. Begrüßung
    1. Vortrag zum Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA

    von Marie-Luise Volk

     

    1. Wahl der Delegierten für die kommenden 3 Jahre zur Delegiertenversammlung des     

     

    Das Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TiSA, werden zurzeit von weiten Teilen der Gesellschaft diskutiert. Zwischenzeitlich ist durchgedrungen, dass diese im Geheimen verhandelten Abkommen in alle Lebensbereiche hineinwirken können. Nichtregierungsorganisationen wie BUND u.a. haben die Bevölkerung aufgerufen, sich mit den Auswirkungen von TTIP, CETA und TiSA zu beschäftigen und sich an der Europäischen Bürgerinitiative zu beteiligen. Marie-Luise Volk, BUND-Mitglied, ist eingeladen und wird zu nachstehenden Fragen referieren:

    1. Was steckt hinter den Begriffen TTIP, CETA und TiSA?

    2. Wer sind die Befürworter der Freihandelsabkommen?

    3. Wer sind die Verhandlungspartner?

    4. Welches sind die Kritikpunkte?

    5. Wie werden sich TTIP, CETA und TiSA auswirken und welche Konsequenzen hätte das für uns Bürger?

    Da TTIP, CETA und TiSA erhebliche Auswirkungen auch auf unsere demokratischen Strukturen und Daseinsvorsorge haben werden, richtet sich die Einladung besonders auch an die örtlichen Vertreter der kommunalen Ebenen (Kreistag, Verbandsgemeinderat, Ortsgemeinderat). Interessierte Bürger und Bürgerinnen sind herzlich willkommen.

     

     

    Wir freuen uns über viele interessierte Teilnehmer/innen.

     

     

    BUND Kreisgruppe Cochem-Zell

Hühnerfarm Eppenberg /Eifel

Neueste Meldung:

01.03.2014

Investor gibt wegen starkem Protest vor Ort auf!

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 24.02.2014

Geplante Hühnefarm-Agrarfabrik in Eppenberg/Eifel soll für 480.000 Hühner errichtet werden. Der Hühnermist soll in eine Biogasanlage.

Noch größer als in Birresborn plant nun ein Investor in Eppenberg.

Lesen Sie Interessantes dazu unter:

http://vulkaneifel.bund-rlp.de/themen_projekte/nein_zur_eierfabrik_im_kylltal/

und unter

www.nabu.kylleifel.de

Eingriff in die Elz bei Moselkern geplant



Januar 2014

Moselkern:

An der Elz wurde der alte Mühlgraben auf einer Länge von ca. 700 m in der Zeit vom 24.12. - 31.12.2013 mit einem Bagger freigelegt. Der Mühlgraben ist als FFH und Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Anträge und Gutachten wurden zu diesem Eingriff nicht vorgelegt. Die BUND Kreisgruppe Cochem-Zell hat einen Baustopp beantragt. Ein Behördentermin mit dem BUND findet am 05.03.2014 statt. Wir werden berichten.

 

21. Februar 2014

Mitgliederversammlung der Kreisgruppe Cochem-Zell 2014




Am Freitag, den 21.02.2014 fand die Mitgliederversammlung der Kreisgruppe Cochem-Zell statt.

Der Vorstand wurde wieder für 3 Jahre gewählt:

Vorsitzende Agnes Hennen (links im Bild)

1. Stellv. Vorsitzende Brigitte Buschmann (rechts im Bild)

2. Stellv. Vorsitzender Peter Stork (Bildmitte)

Herbstwanderung 2014

Geplant wird die Herbstwanderung auf dem Moselsteig. Nähere Infomationen dazu werden hier demnächst veröffentlicht.

Vortrag und Filmvorführung mit Bertram Verhaag

Regisseur des Films:


Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes


Montag, 25. März 2013

19.00 Uhr Vortrag Bertram Verhaag

20.00 Uhr Filmvorführung



Anschließend Diskussion.


Eintritt: 6 Euro


Apollo-Kino Cochem, Brückenstr. 6, 56812 Cochem

 


Gekaufte Wahrheit - Gentechnik im Magnetfeld des Geldes

Der neueste Film von Bertram Verhaag ist ein dokumentarischer Thriller zum Thema Gentechnik und Freiheit der Wissenschaft. Er zeigt exemplarisch das Schicksal von Wissenschaftlern, die im Bereich Gentechnik forschen und nach Veröffentlichung gentechnisch kritischer Artikel mit Rufmord und Entzug ihrer Forschungsmittel hart bestraft werden – so wie Árpád Pusztai und Ignacio Chapela.

Sie sind nur Beispiele für viele bedeutende Forscher, deren Karrieren ruiniert wurden. Aussagen von Wissenschaftlern belegen, dass 95% der Forscher im Bereich Gentechnik von der Industrie bezahlt werden. Nur 5% sind unabhängig. Die große Gefahr für Meinungsfreiheit und Demokratie ist offensichtlich.

Kann die Öffentlichkeit – können wir alle – den Wissenschaftlern noch trauen?




Rotmilan im Kreis Cochem-Zell

Im Jahr 2012 wollen wir uns an der Zählung des Rotmilans im Kreis Cochem-Zell beteiligen. Sichtungen mit Ortsangabe können bei der BUND Kreisvorsitzenden unter 02653 - 910 565 gemeldet werden.

2. Kräuterfest am 19. Mai 2012

Kulinarisches und Dekoratives rund ums Kräuterbeet.

Mehr zum Kräuterfest und der Kräuterspirale...



Kontakt

Vorsitzende:

Agnes Hennen, Heideberg 5, 56759 Kaisersesch

Tel.: 02653 -910 565 oder 0171 - 1222001



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