BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Einladung 24.03.2011

Einladung 

am 24. März 2011, 19.00 Uhr 

„Gasthaus zur Post“ in 56814 Faid, Kelberger Str. 32

 

„Feindliche Übernahme – Wissenschaft und Demokratie"

mit 

Prof. Dr. Antônio Andrioli

 

Wie kommt es, dass das Recht der Bürger auf unverfälschte Nahrung zunehmend eingeschränkt wird? Wer spinnt im Hintergrund die Fäden und bestimmt, was auf den Teller kommt? Über 70 % der Bürger wollen keine Gentechnik im Essen haben. Trotzdem wurde im Februar 2011 durch die EU beschlossen, verunreinigte Futtermittel zu erlauben. Verstrickt bei diesen Machenschaften sind Konzerne, Wissenschaftler und eine große Zahl der von uns gewählten Politiker.  

 

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Bericht „Wir haben es satt“  Demo am 22. Jan. 2011 in Berlin 

Hopp, hopp, hopp, Agrarfabriken stopp - skandierten ca. 25.000 Demo-Teilnehmer vor dem Brandenburger Tor. Erstmalig kamen Bauern, Verbraucher und Verbände (BUND, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, campact und weitere Nichtregierungsorganisationen) gemeinsam unter dem Motto „Wir haben es satt“ zusammen. Mit dem „satt“ war gemeint: Schluss mit der Massentierhaltung, weg von der industriellen Landwirtschaft, Abschaffung der Patentierung von Pflanzen und Tiere, Zugang und Reinhaltung von Saatgut und weg von der Gentechnik auf dem Teller. Es war eine eindrucksvolle, friedliche Demonstration mit unzähligen Bannern und originellen Plakaten.  Öffentlich scharf kritisiert wurde Verbraucherschutzministerin Aigner, deren Strategie beim Dioxin-Futtermittelskandal als industriehörig angesehen wird. In die öffentliche Kritik kam außerdem der Vorsitzende des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, wegen des Qualitätssicherungssystems „QS“. Infolge dieses mangelhaften QS-Systems ist mit einem weiteren Höfesterben zu rechnen.   Auffallend viele junge Leute nahmen an der Demo teil – z.T. mit provokanten Texten auf ihren Plakaten. Ein nicht endender Trommelwirbel und Pfeifkonzerte ertönten beim Vorbeimarsch an der FDP-Zentrale und bei McDonald. Die jungen Leute haben durchgängig das Töten von Tieren thematisiert, und sie machten  eindrucksvoll darauf aufmerksam, dass man auch ohne Fleischkonsum genussvoll leben kann. Der Demonstrationszug  begann am Berliner Hauptbahnhof und war als Gegenpol zu der gleichzeitig stattfindenen „Grünen Woche“ gedacht. Gehör sollte die Veranstaltung auch bei den zur Zeit tagenden europäischen Landwirtschaftsministern finden. Der Vorsitzende des BUND, Prof. Hubert Weiger, forderte die Teilnehmer bei der Abschlusskundgebung auf, die Proteste fortzusetzen unter dem Motto: Bleib‘ im Land und wehr‘ Dich täglich!

Gentechnik


 

Auf unserer Veranstaltung zum Thema Gentechnik im Jahre 2009 konnten Gegner und Befürworter ihre Argumente vortragen. Wichtige weitere Informationen zum Thema Gentechnik finden Sie hier

Quelle: http://cochem-zell.bund-rlp.de/themen_projekte/gentechnik/