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Einladung zur Herbstwanderung der BUND Kreisgruppe Cochem-Zell

 am Samstag, 15. September 2012, 14:00 Uhr.

Wir starten am Gemeindehaus in Leienkaul und wandern von dort in das „Naturschutzgebiet Kaulenbachtal“.

Das ehemalige Schieferabbaugebiet wurde in der Zeit von 1695 bis 1959 zur Produktion von Dachschiefer genutzt. Seither wurde dieses Gebiet der Natur überlassen und es siedelten sich seltene, wärmeliebende Pflanzen und Tiere in diesem Gebiet an.

1989 wurden dann Pläne bekannt, wonach der Eigentümer die Schieferhalden abbauen und zermahlen als Zuschlagsstoffe in der Zementindustrie verwenden wollte.

Auf Initiative des Bürgermeisters von Müllenbach und der BUND Kreisvorsitzenden wurden dann vielfältige Aktionen gestartet. Ein Verein zur Erhaltung der Schieferbergbaugeschichte wurde gegründet und ein Gutachten über die einzigartige Pflanzen und Tierwelt erstellt. Die Kreisverwaltung Cochem-Zell stellte die Schieferhalden dann unter Denkmal- und Naturschutz. Die Stiftung Naturschutz Rheinland-Pfalz kaufte auf Antrag der BUND Landesgeschäftsführerin die Halden dem Eigentümer ab.

Weitere Informationen und sicherlich einmalige Einblicke in die Flora und Fauna dieser Halden werde Ihr bei der Wanderung bestaunen dürfen!

Wegweiser:

Wer mit der Bahn bis Kaisersesch anreisen möchte, meldet sich unter 0171-1222001 zwecks Mitfahrgelegenheit zum Ausgangspunkt.

Mit der PKW: Autobahnabfahrt Kaisersesch, dann Richtung Laubach folgen, nach ca. 5 km links abbiegen in den Ort Leienkaul, dann immer der Grubenstraße folgen bis zum Gemeindehaus. BUND Fahne wird aufgestellt!

Hinweis:

Auf der ca. 6 km langen Strecke ist festes Schuhwerk erforderlich. Die Wanderung erfolgt auf eigene Gefahr.

Herbstwanderung der BUND Kreisgruppe Cochem-Zell rund um den Jungferweiher Ulmen, Kreis Cochem-Zell am Samstag, 14.September 2013, 14:30 Uhr Treffpunkt s. unten

Der Jungferweiher bei Ulmen:

Der Bereich des Jungferweihers ist zur Hälfte ein Naturschutzgebiet. An seinen Ufern sind 150 Vogelarten beobachtet worden, darunter so seltene Vögel wie der Fischadler. Bei einem Rundgang um den Weiher bekommen auch Sie sicherlich einige Libellen und Schmetterlinge zu Gesicht, hören mindestens einen der zahlreichen Frösche oder sehen sogar einen Molch.

„In den vergangenen 40 Jahren wurde schon mehrfach auf die überregionale Bedeutung des Naturschutzgebietes „Ulmener Jungferweiher“ als Brut- und Rastplatz

für einheimische und durchziehende Vogelarten hingewiesen (STICKEL 1966, 1967,BOSSELMANN 1970b, 1970c, BOSSELMANN & CHRISTMANN 1974, DIETZEN 1993, 1999, 2001, BAMMERLIN 1993). Das Gebiet ist auch außerhalb der Landesgrenzen von Rheinland-Pfalz für seine reichhaltige Vogelwelt bekannt. Neben seiner Funktion als

Rastplatz vor allem für arktische Limikolen und Wasservögel, stellt es einen wichtigen Brutplatz für landesweit bedrohte Vogelarten dar. So hatte z. B. die Lachmöwe Larusridibundus hier lange Zeit ihren einzigen Brutplatz im nördlichen Rheinland-Pfalz, zahlreiche Entenarten (z. B. Krickente Anas crecca, Löffelente Anas clypeata) haben hier ihre einzigen regelmäßigen und landesweit größten Vorkommen und weitere Rote-Liste-Arten (z. B. Bekassine Gallinago gallinago, Kiebitz Vanellus vanellus oder Haubentaucher Podiceps cristatus) brüten regelmäßig, z. T. in hohen Beständen (BOSSELMANN & WEBER 1977, DIETZEN 1993, STICKEL 1996).“

(aus: „Bestandsentwicklung ausgewählter Vogelarten im Naturschutzgebiet „Ulmener Jungferweiher“, Landkreis Cochem-Zell, Rheinland-Pfalz, 1989-2000 von CHRISTIAN DIETZEN“)




Gemeinsam mit Ihnen wollen wir uns den Jungferweiher anschauen und die eine oder andere Vogelart entdecken!

Wandern Sie mit, wir freuen uns auf viele interessante Gespräche auch beim anschließenden gemütlichen Zusammensein.


Treffprunkt: Am Bahnhof in Ulmen


Für Rückfragen:

BUND Kreisgruppe Cochem-Zell

02653 – 910 565

Agnes Hennen

Vorsitzende




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